SCHUB

" Um mich breiter zu Fächern, wollte ich das Gegenteil
von dem machen was ich kann, solange bis ich es kann,
damit es sich dann mit dem was ich ursprünglich kann
befruchtet und es einen SCHUB gibt, der mich weiter
bringt, als wenn ich nur das gemacht hätte, was ich kann. "

Das MEDIZIN-Studium wird zum Desaster. Markus Diehl
fällt durchs Examen. Einmal, zweimal, dreimal. Ein
Verfahrensfehler annulliert den dritten Versuch, doch er
spürt, daß die Luft raus ist.

Sein Interesse gilt jetzt voll und ganz der KUNST. Mit Ute
Lemper Aufklebern aus dem Abfall einer Druckerei
klebt Markus 1987 sein erstes Bild. Eine Collage, er nennt
diese Technik ART COLLE und sich ART COLLART. Durch
Zufall findet Markus eine optimal gelegene Wohnung am
Grindel, die er zum Atelier umgestaltet.

Markus nennt sich seit 1999 - POP.AC - . Ein Name der,
wenn man ihn ins Internet eingibt, Zugang zu seinem
künstlerisches Schaffen ermöglicht. Für ihn ist dieser
Name mehr, als eine Domain. Er ist seine neue Identität.

Auf die Frage, welche 3 Städte für ihn am meisten
Bedeutung hätten, antwortet er "Hamburg, New York,
Cyberspace." POP.AC plant, seine Webseite für TAUSEND
JAHRE IM VORAUS zu bezahlen.

CHRISTIAN ARZBERGER HAMBURG








7400 SEITEN

... offensichtlich ist in Deinem Studio gar kein Platz für so
etwas profanes, wie ein Fernseher. Auf Deinen
Studio-Internet-Seiten konnte ich jedenfalls keinen
entdecken. Aber wahrscheinlich hast Du für diese
Aufnahmen hübsch artig aufgeräumt, und die Socken,
Jointreste und Fernseher ins Bad geschmissen...?
Außerdem mußt Du ja Stunden am PC verbracht haben,
um diese üppige Homepage zurecht zu basteln?! Jedenfalls
habe ich mal eine Weile geblättert und mir Deine Kunstwerke
etc. auf meinem 15" Monitor angeschaut. Ich muß sagen,
ich bin durchaus beeindruckt. Als Du von Aufklebern
sprachst dachte ich mehr an "Ein Herz für Kinder" und
"Otto find ich gut" - Aufkleber und fragte mich, wie
daraus Kunst entstehen soll... Also mein Kompliment.

CLAUDIA WEGNER, HAMBURG








POP-TEMPLE HAMBURG

Der POP-TEMPLE HAMBURG ist nur für Eingeweihte
zugänglich. Dahinter verbirgt sich auf ca. 40 qm das
Universum von Markus Diehl. Seines Zeichens
Collage-Artist von Weltruf. Getreu dem Motto
"Kleben und kleben lassen" arrangiert er
großflächige Collagen. Damit transportiert
der Künstler, der unter dem Namen " POP.AC "
firmiert seine umfassende Weltsicht und Philosophie.
- Wer Markus Diehl alias " POP.AC " persönlich kennen
lernen möchte, hat es nicht schwer. Er sitzt in der
Regel in seiner " öffentlichen Wohnstube " im
Café Balzac, im Grindelhof. Wenn er gut gelaunt ist
und das ist er meistens, lädt er ernsthafte
Wahrheitssucher auf einen Grünen Tee in sein
Wohnatelier. Und das lohnt sich. Wer auf dem
weißen Sky-Sofa sitzt, hat es geschafft. Er ist
umgeben von 2 Millionen Aufklebern. Das ist
das Rohmaterial aus dem er Kunstwerke schafft,
die in New Yorker Village Galerien ausgestellt
werden sowie an der Uni Hamburg und Humboldt
Universität zu sehen sind. Während man in diesem
Turmbau geistiger Erkenntnis sitzt, doziert Markus
locker über sein Leben und verwebt die Frucht
seiner Kenntnisse zu einer interdisziplinären
Gesamtschau. Wer hier ohne Weltformel rausgeht,
dem ist nicht mehr zu helfen.

ART WITH STICKERS
DIVINE STICKER ART
LET'S STICK TOGETHER

Neu in Markus philosophischem Lehr-Angebot:
NINJA-TRAVELLING ® Die Kunst sich unsichtbar zu
machen, indem man eins wird mit der Umgebung.

ANDREAS DONDER, HAMBURG








RECYCLING

Die industrielle Gesellschaft ist eine gigantische Müllmaschine,
die Tag für Tag eine Lawine von Materialien über unseren
Planeten ergießt, jede Ware, kaum nutzlos geworden,
verwandelt sich in Abfall. Der Müll - eine Metapher - unserer
Existenz.

POP.AC besichtigt die Kehrseite unserer Glitzerwarenwelt
und plädiert für einen sorgsamen Umgang mit den
Dingen. Die von POP.AC verwendeten Aufkleber stammen
aus dem Müll, dem Abfallberg der Überflußgesellschaft.

JIM CROTTY, LA








PARTY

Da hat jemand doch gestern seinen Geburtstag gefeiert.
Zwar nicht auf der grünen Wiese, weil das Schietwedder
das verboten hat, aber dafür war der POP-TEMPLE gut
gefüllt. Gute Laune und halbwarmes Bier und eine
Mischung von Leuten, wo von Hegels Dialektik über
Fussball bis zu shareholder Value gesprächstechnisch
alles ging. Philosophiestudenten, Programmierer,
Businessfolks, Laboranten und Partyregierungen.

Der Höhepunkt war definitiv die kleine wunderschöne
japanische Kirschblüte, die mit sanfter souliger Stimme
dem alten Mann ein Ständchen sang. ...ergreifend.
Ich will auch so ein zierlich Ding. Da glücklicherweise
das Bier um 23 Uhr alle war tut auch der Kopf nicht weh.
Club-Mate rules! Nettwarsregierung.

MATTHIAS GRIMM HAMBURG








ER KLEBT SIE !

Nun wird wohl der eine oder andere etwas neugierig auf
die Arbeit des Künstlers. Was genau malt der Künstler ?
Ist er einer dieser figurativen Maler, "die noch was von
Ihrem Handwerk verstehen" oder ein abstrakt Schaffender ?

Weder noch ! POP.AC malt seine Bilder nicht - ER KLEBT SIE !
In seinem Atelier findet man keine Pinsel und es riecht auch
nicht nach Verdünner. Man findet lediglich Massen von Aufklebern.
Diese sind auf Rollen gezogen und stapeln sich an den Wänden.
Es handelt sich hierbei um ein reines Abfall-Produkt. Es sind
Fehldrucke mit teilweise schillernden Farbverläufen, die von
der Industrie nicht mehr zu nutzen sind. Diese Druckfehler
wertet POP.AC aus. Er ordnet sie neu und arrangiert sie auf
einer farbig beschichteten Spanplatte. Durch diesen Vorgang
schafft er mit noch weniger Aufwand als Andy Warhol, einer
der Hauptvertreter der Pop Art, einzelne Kunstwerke. Warhol
mußte immer noch den Siebdruck für das Kunstwerk anfertigen,
POP.AC hingegen muß das Werk nur noch "kleben".
Unikatcharakter erhalten seine Werke durch die Einmaligkeit
eines Fehldruckes. Dieser ist ja nicht zu wiederholen.
Arbeiten dieses Konzept-Künstlers befinden sich u.a. in
hanseatischen Privatbesitz.

An dieser Stelle nur noch kurz eine Erklärung zur Zuordnung
"Konzept-Kunst". Seit den sechziger Jahren hat sich eine
Kunstrichtung entwickelt, die nicht mehr die Malerei oder
Skulptur zum zentralen Thema des Künstlers macht, es geht
den Künstlern zunehmend um Ideen und deren Umsetzung.
Daniel Spoerri und Dieter Roth mit ihrer Eat-Art, Joseph Beuys
mit seinem Gedankengut und die Art- and Language-Bewegung
in den U.S.A. (Lawrence Weiner, Joseph Kosuth,...)
um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die Arbeiten von POP.AC leben auch von einer Idee
und deren konsequenten Umsetzung.

RIK REINKING HAMBURG
















1987

Seit 15 Jahren produziert der Hamburger Künstler
Markus Diehl als ART COLLART, dann als POP.AC,
mit Werbe-Aufklebern Collagen.
Jetzt bietet er seine Technik als Mitmach-Aktion
an. Alles, was an diesem Abend entsteht, wird fotografiert
und ins Netz gestellt.

Donnerstag, 25. April 2002, 20 Uhr, KX auf Kampnagel,
Jarrestraße.

TAZ
















KLEBEN UND KLEBEN LASSEN

KLEBEN UND KLEBEN LASSEN - unter diesem Aufruf verbindet
der Künstler POP.AC die Retro-Essenzen der sozialen Plastik
von Joseph Beuys mit der Repro-Maschinerie der Pop-factory
von Andy Warhol. Die zumeist mit trivialen Botschaften
versehenen PVC-Aufkleber werden bei POP.AC zu einem
Signet der Vermassung als Metapher für unsere Kultur und
der sie begleitenden (verschwindenden) Inhalte und werden
wiederum einem höheren Sinn zugeführt. Solches gelingt
dem Künstler erfrischenderweise, ohne sich lange mit
peinlichen kulturkritischen Ermahnungen aufzuhalten. So
symbolisieren die Kleber bei POP.AC die Integrierung des
Einzelnen in der Masse; und mal wird das Individuum
ausgelöscht, mal wird der Einzelwert des Einen herausgestellt.
Dieses Spiel überträgt der Künstler POP.AC von seinen
Aufklebern auf seine Mitmenschen, indem er sie auffordert,
selbst zu Mitklebern zu werden. Seit der Entdeckung der
subatomaren Quantenunschärfe von Heisenberg wissen
wir, daß wir in einem kohärenten Universum (k)leben,
in dem Alles mit Allem irgendwie zusammenklebt.

Darum : LET'S STICK TOGETHER !!!

HANS HUSHAN HAMBURG








EßBARE INTERNETSEITE

Der diesjährige Beitrag des Hamburger Künstlers Markus Diehl,
aka POP.AC, zur am 7.6.2002 beginnenden documenta 11 in
Kassel, knüpft an seine Arbeit mit dem VEB Kunsthonig des
HONECKERS SUPERMARKT (d9) und THE CHEWING GUM
OF JOSEPH BEUYS (d10) an. Auch dieses Mal wird eßbares
zu Kunst erklärt. Schon Piero Manzoni, der zu seiner
Ausstellungseröffnung mit dem Daumen signierte Eier
verteilte und Daniel Spoerri, der mit seiner eat art gallery,
die 1968 gegründet wurde und in der u.a. eßbare Werke
von Roy Lichtenstein und Richard Lindner gezeigt wurden,
beschäftigten sich mit Lebensmitteln. Dieter Roth hatte
bereits seit Anfang der 60-er Jahre mit Schokolade gearbeitet.
Zuletzt erinnern wir den Beitrag von Paul Mc Carthy auf der
Expo 2000, der dort Schokoladenhasen anbot. POP.AC leistet
mit seiner eßbaren Internetseite einen zeitgemäßen Beitrag.
Er wird auf der documenta seine Internetseite von Besuchern
verspeisen lassen und dies photographisch dokumentieren.
Somit ist jeder der ausgewählten Besucher für einen Moment
Eigentümer eines Werkes von POP.AC und ißt dieses. POP.AC
untergräbt mit dieser Arbeit jegliche marktwirtschaftlichen
Tendenzen und erklärt den Zerstörungsprozeß des Werkes
zum Werk. Der Auserwählte einverleibt sich die Arbeit. Die
Internetseite ist mit Lebensmittelfarbe auf Eßpapier gedruckt.

RIK REINKING, HAMBURG
















LOOPS

Vor nicht allzulanger Zeit, es war am Ende des
Wintersemesters 2001/2002, traf ich im Caphé des
Philosophischen Seminars der Universität Hamburg
den Künstler Markus Diehl alias POP.AC - Wir kamen
unter anderem wegen meines Lieblingszitats des
schweizer Philosophen Jean-Jaques Rousseau ins
Gespräch: "Die Freiheit des Menschen liegt nicht
darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß
er nicht tun muß, was er nicht will."

Markus erzählte mir von seinen künstlerischen Aktivitäten
und machte mich neugierig. Bilder aus Aufklebern
- Stickern eben - ist seine Kunst. Und es soll die Kunst
vieler Menschen werden: "Let's stick together".
Markus nimmt sich selbst als Künstler zurück
zugunsten aller Interessierten. Das verdient Respekt
und Applaus. Wir sind dann auf dem Campus an einen
PC mit Internetanschluß gegangen, wo er mir sein Projekt
zeigte. Wow! Obwohl ich schon seit den frühen neunziger
Jahren mit dem Internet zu tun habe, war mir so etwas
noch nicht untergekommen. Da stellt jemand seine Kunst
UND sein Leben ins Netz, in einer Art, wie sie
ungewöhnlicher kaum sein könnte. Hier geht es nicht um
wilde grafische Experimente, die das Surfen aufgrund
beschränkter Bandbreiten - nicht jeder hat DSL - zur Qual
machen. Nein, hier sieht der geneigte Besucher etwas so
ungewöhnliches, daß Erklärungen sehr schwer fallen.
Man muß es gesehen und erlebt haben. HTTP://POP.AC
- Ein Seite, auf der Leben und Kunst Programm sind. Die
NAVIGATION ist vollkommen anders als bei WWW-Seiten
normalerweise üblich: keine Navigationsleisten sondern
LOOPS, der sanfte Zwang, sich wirklich linear durch alle
Seiten zu klicken. Mit Klick auf den Text oder das Bild
gehts eine Seite weiter. Diese Navigation stellt sicher,
das einem nichts entgeht. Es ist ein Abenteuer diese
Seiten zu erforschen. Trotz der beeindruckenden
Gesamtgröße des Werks entsteht nie Langeweile und
die Zeit vergeht wie im Fluge. Aufgrund der hohen
Beweglichkeit durch kurze Aktualisierungsintervalle ist
der mehrfache Besuch des Werks - vielleicht monatlich -
immer ein Vergnügen. Man findet immer wieder etwas
Neues. Kritiken sind willkommen und werden
veröffentlicht. Ein ganzes Leben ins Netz zu stellen
dauert lange und ist erst mit dem eigenen Ableben
beendet. Danach werden wir dann Zeugen einer
digitalen Unsterblichkeit. Aber bis dahin dauert es
hoffentlich noch lange. Wir können uns also auf
mindestens 30 weitere Jahre POP.AC freuen.
Wer weiß, was er als nächstes plant...

PETER RASP HAMBURG








DIVINE STICKER ART

POP.AC reist mit Aufklebern. - Ein Aufkleber auf dem
Petersplatz, in Chidambaram im Tempelturm oder auf
dem Gipfel vom Arunachala dem heiligen Berg genügt,
um mit dem Göttlichen zu verbinden. POP.AC nennt
das - DIVINE STICKER ART - .

In seinen Arbeiten klebt POP.AC die Aufkleber neben-
und untereinander zu Klebefeldern. Eine Entdeckung,
die nicht entwicklungsbedürftig ist. Man kann seinem
Werk keine Zunahme an Reife, Radikalität, Raffinesse
attestieren. Er ist nicht früher kühner und später
eleganter. Umgekehrt gibt es auch keine Erschöpfung,
keine Ausbeutung der Idee. All diese Progression oder
Regression, die zum Fortschrittsphantasma des
modernen Kunstwerks gehören, fehlen hier.

Bei POP.AC ist jede neue Arbeit neu, insofern sie die
alte nicht verbessert, nur ergänzt. Weshalb man
in seinem Werk auch nicht genau sagen kann, wo sein
Anfang und Ende ist.

PETER NEUHAUS HAMBURG








SICH SELBST VERDAUEND

Neben meinem künstlerischen Schaffen als Erfinder der
ART WITH STICKERS bereise ich als Ehrenbotschafter
des kunstvollen Friedens die Welt. Statt missionarisch
zu predigen, lasse ich meine Kunst in Form von
HAPPENINGS den Menschen zuteil werden. "Jeder
Mensch ist ein Künstler" - dieses Zitat haben zu Viele
schon zu oft gehört ! Aber mit der Kunst des kollektiven
Aufklebens wird es Realität. Die Hemmschwelle eines
Jeden, selbst Kunst zu produzieren, ist nirgendwo so
gering wie in meiner Kunstform. "AUFKLEBEN ? DAS
KANN DOCH JEDER." - Na klar ! Und so werde ich eine
12m x 1,5m große LKW-Plane an der überdachten
Fassade des ehemaligen extra-Gebäude am
Berta-Kröger-Platz anbringen. In einem eintägigen
HAPPENING werden alle klebewilligen Wilhelmsburger
diese nackte Fläche in ein einmaliges Kunstwerk
verwandeln. Alle AUFKLEBER, oft Fehldrucke,
entstammen wie stets in meinen Arbeiten aus dem
Müll, oder sind von den Teilnehmern selbst mitgebrachte
Lieblingsobjekte. In einer feierlichen Zeremonie werde
ich den ersten AUFKLEBER kleben und ein buntes
Rahmenprogramm mit unterschiedlichsten Künstlern
aus dem Stadtteil eröffnen. - Während der nächsten
3 Wochen wird sich das Bild stetig verändern.
Strukturen werden sich an einer Stelle bilden und an
anderer wieder ÜBERKLEBT verschwinden. Der Ort
wird morgen nicht so sein wie er heute war. Anschließend
wird das Werk durch mich in handliche Stücke
geschnitten und signiert. Ein jeder Bewohner und
Besucher kann sich dann an meinem Wochenmarktstand
sein kleines Stück von dem großen Werk kostenlos
abholen. Ich nenne dieses DAS SICH SELBST
VERDAUENDE KUNSTWERK. - Es kommt aus dem Müll
unserer Konsumgesellschaft (Fehldrucke) und wird
durch die Kreativität der teilnehmenden Menschen
veredelt.

MARCO ANTONIO REYES LOREDO HAMBURG








INS ALL ...

Sehr geehrter Herr Walter,

eine Kunstaktion von POP.AC :
Ein Aufkleber für die Raumstation.
" Let's stick together! " " Kleben und kleben lassen. "

POP.AC HAMBURG








ZWISCHEN YIN UND YANG

EIN AUFKLEBER ZWISCHEN YIN UND YANG, zwischen
Himmel und Erde, auf den Mittelpunkt der Welt, in
Peking im Himmelstempel, auf den mittleren Stein
des Himmelaltars, der das geographische Zentrum
der "Chinesischen Welt" darstellt, die fünfte der
chinesischen Himmelsrichtungen: das Zentrum.
Der Himmelstempel wurde 1420 erbaut und war
der Ort, wo die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie
(1368-1644, 1644-1911) dem Himmel Opfer
darbrachten, gute Ernten erbaten und für Regen
beteten. Von alten Zypressen und Kiefern umschlossen
ist der Himmelstempel der größte Baukomplex für
Himmelsopfer der Welt. Aus dem Bauentwurf, der
architektonischen Kunst und der Umgebung ergibt
sich eine ideale Atmosphäre, in der der Ausdruck
Chinas der hohen Verehrung des Himmels im
Altertum deutlich zum Ausdruck kommt. Der
Himmelstempel verkörpert sowohl in der
Gesamtbauplanung als auch im einzelnen Bauwerk
die Beziehungen zwischen Himmel und Erde und
diese nehmen die Zentralstellung in der
Universalanschauung des chinesischen Altertums ein.

POP.AC HAMBURG
















GRINDELICH

Aus der Serie: Gekrönte Häupter Hamburgs. König
Diehl wie er leibt, lebt und klebt. Grindel.

Sein Königreich erstreckt sich im Straßendreieck
Grindelhof, Grindelallee und Rutschbahn.
Dort regiert König Diehl mit Noblesse und gütigem
Wohlwollen seine Untertanen. Schon am frühen
Morgen, wenn der Grindel noch in wohligen Träumen
schlummert, können Untertanen ihn in einem seiner
diversen Regierungssitze - Café Balzac, PonyBar,
Bäcker Junge, Gute Köpfe, Café Leonar,
Pastelaria David - antreffen und seine segnende
Hand ergreifen, ihm sein Leid klagen oder einfach
mal für einen Moment sorglos an seinen Lippen
kleben. Dem Königs Mund entströmt eine
wohltuende Melange honigsüßer Worte.
Frauen aller alterstufen sinken in demutsgeste
zu Boden. Gestandene Männer beugen ihr Knie.
Ein König wie jeder Stadtteil ihn sich wünscht.
König Diehl hört einem Untertanen aufmerksam zu.
Doch große Betrübnis steht bevor. Seine Durchlaucht
verlässt seine diversen Morgen- und Abend-Amtssitze
um in dringenden Staatsgeschäften nach Rio de Janeiro
zu reisen. Aber was sein muss, muss sein. Einer muss
ja den Grindel auch auf dem internationalen Parkett
der Diplomatie vertreten, für neue Impulse sorgen,
Kontakte knüpfen. Das alles gehört zu
den Staatsgeschäften eines Königs.

ANDREAS DONDER HAMBURG








CNN

Pop-Temple Hamburg 1999

POP.AC works excluesivly with paste-ups of labels
and stickers. With just one sticker he connected
in Paris the Musée Picasso and the Ssocapi Squat,
with another one he covered the lens of
CNN-television !

POP.AC HAMBURG








CAFE LA CIGALE

L'artiste allemand de Hambourg POP.AC a réalisé
une installation au-dessus du long comptoir du
Café La Cigale. Pionnier du sticker art, son travail
est le fruit d'une réflexion sur notre société de
consommation et les ordures qu'elle rejette.
Elles sont à la base du travail de POP.AC
En les revalorisant sous forme de stickers
colorés et ludiques, POP.AC nous invite
à prendre soin de notre mère planète.
De nombreux stickers rolls sont également
visibles au Café la Cigale.

OLIVIER MARZETTO PARIS








THE SILENT FRIDGE OF POP.AC

New York City 1999

The Silent Fridge of POP.AC 5" CDR $15

POP.AC told me his refridgerator was silent.
I didn't believe him. I placed a tape recorder
in his fridge and shut the door. Then we went
out for a coffee. This CD is what I heard when
I played back the tape. I'm a believer now.

EGNEKN NEW YORK








UBERMONK OF EUROPA

Monkmag, Los Angeles 1999

I LOVE POP.AC ...

He is the Man... the ubermonk of Europa...
titular head of the Falkland Islands World
Internet project... World Peace through
Foul Sausage... Our minds melded...
our hearts connected... this is the way
to do business as the millennium draws
to a close... I'm in copenhagen now at the
Radisson Falkoner Hotel, room 912...
was going to visit you the morning of our
departure, but the logitics proved
somewhat of a problem... we need a giant
POP.AC light... a vegas style laser beam
seen from anywhere in hamburg...
so one can always find POP.AC world
spiritual headquarters... where POP.AC
transmutes the karma of Jewish persecution
and animal slaughter... all in one building...

I have many monk/POP.AC project ideas,
which I will spin out when I return to states...
one has to do with a videographer
documenting the travails of POP.AC ... as he
flows through the incredibly wild and dark
terrain of hamburg...

as we all get cable modems...
live web becomes a reality...

more to come...

keep the fire burning...

remember to join a health club--make it
a performance piece--the POP.AC World
Aerobics Project... 30 pounds off in 60
days or your money back!!

may the dharma of POP.AC spread
around the world and into the hearts of
many...

MONK LA








TRASH

New York City 2000

Modern industrial society is a gigantic
trash-producing machine : Day by day causing
our planet to be swallowed up by avalanches
of material - every product, as soon it has
become useless, turns into garbage.
Trash in this way becomes a metaphor for
our very existence. POP.AC looks behind
our glittering world, pleading for more careful
usage of things. The sticker used by POP.AC
long 100% from this trash - the garbage
mountain of Überflußgesellschaft.

JAMES M. CROTTY LA








LOOPS

A visit to Markus Diehl also known as POP.AC 2002

Not long ago, end of winter semester 2001/2002,
I ran into the artist Markus Diehl, alias POP.AC at the
" Caphé " of the Philosophical Institute of the University
of Hamburg. We got into talking about my favourite
quote of the swiss philosopher Jean-Jaques Rousseau
stating that: "The freedom of man is not within being
able to do what he wants to, but to not having to do,
what he does not want to do."

Considering this, Markus told me about his artistic activities:
Making collage pictures, using stickers as his material.
In his view this rather simple technique should become
the art of many. "Let's stick together" - in the very sense
of it. In my view he should be applaused and respected for
his engagement with people. Soon we went on to a
computer on the campus, checking out his internet
POP.AC project. Even though I use the internet ever
since the early nineties I haven't seen anything like
that, yet. It's this mixture between his life and art,
which I find is rather unconventional and inspiring.
It's not about wild graphic-design experiments, which
tend to be quite a hassle with a 56k modem - this
quick-loading website shows the user an extraordinary
project which one has to see: http://POP.AC LOOPS. A site
combining live and art as a whole program. The navigation
is totally different to normal websites: No global navigation
board, but the soft pressure to click straight-edge through
the sub-sites. This way ensures that you don't miss a thing,
for you have to either click on a text or a special picture
to continue your journey - A plain adventure! Though this
project is a rather big piece of cake the user is never in
danger of getting bored; time just passes by. Because
of the high traffic of new material on this site I would
recommend a monthly visit. Be critical - I assure you
that POP.AC will handle your response carefully. So, I
guess that a whole life at and with POP.AC will last until
his physical end. After that we may just become witnesses
of digital immortality. But that can wait for let's say three
more decades. Until then, let's see what he may just be
up to, next...

PETER RASP HAMBURG








STICKERPOOL

Biennial Of Contemporary Art Liverpool 2002

Stickmania in Stickerpool

the popalchemist POP.AC
turns trash
into pure pop art.

let's stick together

POP.AC LIVERPOOL








OPEN TO ALL DIRECTIONS

Biennial Of Contemporary Art Liverpool 2002

The Balcony, St John's Market

S T I C K E R P O O L
                   2 0 0 2

" Let's Stick Together "
- open territory open to all directions -

The project should start somewhere, for example
a market stall. From this point it will develop in
different directions. The people stick stickers
one after the other, a long line,
- through Liverpool - many lines, structures will
develop. The territory is open to all directions
- everybody who likes can join the happening.
The more people the bigger it will get.

POP.AC LIVERPOOL








PATH OF LOVE

Biennial Of Contemporary Art Liverpool 2002

afoundation

I followed the path of Love and met POP.AC ,
another charming German artist who uses
self-commercially-available adhesive stickers
to create his work. A consumerism theme
was building in my mind as I wandered
around installation and exhibit.

HOLLY JOHNSON LIVERPOOL








STICKER ART

From Wikipedia, the free encyclopedia 2007

Sticker art (Sometimes Known As Slap Tagging)
is a form of street art in which the message is
conveyed by stickers. Sticker art is most noticeable
in well-trafficked urban areas. Stickers may promote
a political agenda (such as the anti-war and
anti-George W.Bush stickers below), comment on
a policy or issue (such as the MIT sticker below),
or comprise an avantgarde art campaign
(see This Is A Heavy Product and Obey Giant).
Sticker art has been created by POP.AC
(formerly known as ART COLLART),
a Hamburg artist, in 1987.

WIKIPEDIA INTERNET


























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